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    Der Deutsche Regionalfernsehpreis
    ist Deutschlands Wettbewerb,
    der die besten Fernsehmacher sucht im privaten,
    lokalen oder regionalen Fernsehen.
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    Der RegioStar wird verliehen
    in sechs Kategorien
    einmal im Jahr
    im Rahmen einer festlichen Fernsegala...
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    Die Jury...
    ...sind allesamt Fernsehprofis
    und sind seit der ersten Preisverleihung als Jury zusammen und
    und schauen alle Beiträge gemeinsam und bewerten diese
    in einer schriftlichen Form für alle Wettbewerbsteilnehmer
30.03.2019

Liebe Medienschaffenden, liebe Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer, seit  nun 16 Jahren vergeben wir diesen Preis und immer noch haben wir jedes Jahr bis zu 200 Einsendungen. Auch dieses Jahr hat die Zahl der eingereichten Beiträge alle Erwartungen übertroffen. Dafür möchten wir uns als Jury ganz herzlich bei Ihnen, bei Euch, bedanken! Es sind nicht nur die treuen Sender, die immer wieder, alljährlich Beiträge einreichen, sondern es kommen auch jedes Jahr neue dazu, und andere verlassen uns. Es ist vor allem dem Bemühen Sebastian Richters zu verdanken, dass dieser Preis die Lebendigkeit behält, die er braucht um sich zu entwickeln. Allen, die zweifeln, möchten wir hiermit sagen, dass es sich lohnt dabei zu sein. Sich zu messen an der Konkurrenz, sich mal feiern zu lassen für die gute Arbeit und sich aber auch fundierter Kritik zu stellen – das sollte für jeden einen Wert darstellen. Wir als Jury sind immer bereit konkrete Antworten und Hilfestellungen zu geben. Nutzt das! Jedes Jahr schreibe ich über die Leistungsdichte und die relativ hohe Qualität, über einen Qualitätsstandard, der sich mitunter mühelos mit den „großen“ Sendern messen lassen kann – das ist in diesem Jahr wieder so, und das ist beileibe keine Selbstverständlichkeit. Gerade in der Kontinuität liegt die Stärke, sich nachhaltig bei den Zuschauerinnen und Zuschauern ins Gedächtnis zu bringen. Wir erzählen nicht nur Geschichten. Wir gestalten Bilder, Töne, Schnitte. Das sind die Handwerkszeuge mit deren Hilfe wir unsere Geschichte so erzählen, dass sie einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Der Text und der Kommentar sind nicht weniger wichtig, aber sie sollten die Kraft der filmischen Wahrnehmung unterstützen. Da ist dann weniger mal mehr. Beides dient aber vordringlich der Unterstützung des Inhalts und darf nicht als Effekthascherei aufgefasst werden. Eben in diesem dramaturgischen Gesamtpaket sind nach wie vor Schwächen auszumachen. Dabei ist auffällig, dass vielfach der Ton vernachlässigt wird. Der Ton gehört immer zum Bild und nur in besonderen dramaturgischen Ausnahmesituation, beispielsweise in deiner Musik-Montage, kann man darauf verzichten. Die Zuschauer sehen vielfach Dinge, die sie nicht hören und das irritiert. Zudem kann die sogenannte „Athmo“ eine großartiges, nicht zu unterschätzendes dramaturgisches Stilmittel sein, was deutlich mehr genutzt werden kann. Bilder sind in der heutigen digitalen Zeit grundsätzlich beliebig geworden – das trifft mittlerweile auch für Videos zu. Dieser Umstand ist keineswegs verwerflich, er gehört einfach zu unserer Zeit dazu und ist mittlerweile fest verankert in der Palette unserer Kommunikationsmittel. Umso wichtiger ist es deshalb für uns, die wir uns professionell mit der Gestaltung von Filmen befassen, sich herauszuheben und bewusst zu gestalten. Die Zuschauer merken den Unterschied dann sofort, ob sie ein beliebiges amateur-Video oder einen gestalteten Filmbeitrag sehen. Es gibt bei den Einreichungen höchst bemerkenswerte sehr modern gemachte Beispiele, die hier auch eine echte Vorreiterrolle des regionalen Fernsehens erkennen lassen. Eine Chance, die es zu nutzen gilt. Frank Trautmann, Leiter der Jury